Die Initiative „Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext – Das Münchner Modell“ wurde 2010 von Andreas de Bruin ins Leben gerufen.
Sie setzt drei Schwerpunkte:
- Wie Achtsamkeit und Meditation als Fach im Curriculum ausgewählter Studiengänge an Hochschulen implementiert werden können und warum;
- Anwendung von spezifischen Achtsamkeits- und Meditationsansätzen, wie etwa in Kindertagesstätten, Schulen sowie in der Lehreraus- und -fortbildung;
- Wissenschaftliche Auswertung von Wirkungsdimensionen der Achtsamkeit und Meditation, insbesondere in Handlungsfeldern, die für Studiengänge wie Pädagogik und Soziale Arbeit eine hohe Relevanz haben.
Im Mittelpunkt stehen praktische Achtsamkeits- und Meditationsübungen wie Sitzmeditationstechniken, die beispielsweise die Fokussierung auf den Atem oder das innerliche Rezitieren eines Mantras, beinhalten, Bodyscans, Mitgefühlsmeditationen, Gehmeditationen sowie informelle Achtsamkeitsübungen, wie beispielsweise bewusstes Kochen, Essen und Kommunizieren.
Theoretische Bausteine sind insbesondere die wissenschaftliche Forschung, Hintergrundwissen über die verschiedenen Achtsamkeits- und Meditationsansätze und Anwendungsbereiche. Neben der eigenen Übungspraxis lernen die Studierenden dabei auch, wie die Ansätze in den jeweiligen Berufsfeldern – abhängig vom jeweiligen Studiengang – eingesetzt werden können. Innerhalb des Münchner Modells arbeiten Studierende in verschiedenen Bildungseinrichtungen, und einige sind sogar selbst Lehrkraft für Achtsamkeit und Meditation geworden, wodurch dieses Konzept in der Gesellschaft noch mehr gefördert wird.
Im Rahmen des Münchner Modells gibt es neben den Lehrveranstaltungen auch Zusatzmeditationsangebote für Studierende, Lehrende, Hochschulbeschäftigte und weitere Interessierte.



















